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@mkreutzfeldt@mastodon.social

2026-02-18 08:20 UTC

Tatsächlich liegt der reale Steuersatz im ungünstigsten Fall (kinderloser Single, GKV, höchste Kirchensteuer) bei einem Jahresbruttoeinkommen von 100.000 Euro gerade mal bei 24 Prozent. Bei 200.000 Euro sind es rund 35 Prozent und selbst bei einer Million noch unter 45 Prozent. (2/5)

Replies (5)

  • Aus diesem Grund ist das Argument, dass man diese Einkommen nicht durch einen noch höheren Spitzensteuersatz belasten darf, irrführend. Denn wenn der Betrag, ab dem der Spitzensteuersatz greift, nach oben verschoben wird, sinkt damit auch der durchschnittliche Steuersatz von Spitzenverdienern. (3/5)

    Open ##1209735

  • @gnaddrig@mastodon.social 2026-02-18 08:21

    @mkreutzfeldt Man fragt sich, ob er's nicht besser weiß oder ob er absichtlich täuscht. Und ich bin nicht sicher, was ich schlimmer fände.

    Open ##1209791

  • @IngridAusOL@norden.social 2026-02-18 08:40

    @mkreutzfeldt Und mit geschickten Investitionen kommt man ganz easy zu Brutto = Netto (rein steuertechnisch gesehen). Hab ich jahrelang in meinem Berufsleben mit einem Vermögensberater so hinbekommen. Das eine ist der Steuersatz, der anfallen würde und das andere sind die wirklich gezahlten Steuern ...

    Open ##1209802

  • @mkreutzfeldt Ein sehr wichtiger Punkt, hier haben viele komplett falsche Vorstellungen und verbreiten Unwahrheiten. 👍

    Open ##1209805

  • @diabhoil@social.tchncs.de 2026-02-18 16:27

    @mkreutzfeldt Kurze Frage wie man auf 24% kommt? Weil wenn ich bei mir auf die Jahresabrechnung gucke liege ich da etwas drüber. Und ich bin schon noch unter 100k. Und ohne Kirchensteuer.

    Open ##1209806