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@BastaBerlin@kolektiva.social

2026-09-10 08:48 UTC

Gestern holte das Jugendamt #Berlin Mitte zusammen mit der Polizei den fünfjährigen Sohn aus dem Kindergarten ab. Die Eltern wurden vormittags noch zum #Jugendamt vorgeladen und Ihnen eine #Kindeswohlgefährdung vorgeworfen. Als die Mutter zur Kita kam, entführte gerade das Jugendamt und die Polizei das Kind aus der Kita. - Was rechtfertigt ein derart drastisches und brutales Vorgehen'? Würden Jugendamt und Polizei einem kiffenden CDU-Politiker das Kind wegen Kindeswohlgefährdung entziehen? Zwei Wochen zuvor hatte der Junge am Arm einen Wespenstich und sich dann an der gleichen Stelle aus Versehen an der Zigarette der Mutter verbrannt. Das Jugendamt behauptet nun die Mutter hätte dem Kind absichtlich den Brandfleck zugefügt. Das ist also der Grund, warum ein fünfjähriges Kind der Familie mit vier Kindern entzogen wird. Vermeintliche Verdachtsmomente, die eine Kindeswohlgefährdung unterstellen, dienen ohne gründliche Prüfung zur Rechtfertigung, das Kind aus der Kita zu entführen. Die unverhältnismäßige Reaktion der Mitarbeitenden des Jugendamtes, der Kita und der Polizei deutet auf eine antiziganistisch geprägte Wahrnehmung hin, bei der selbst geringfügige, oder erklärbare Situationen als kindeswohlgefährdendes Verhalten interpretiert werden. Kindesentzug kann Teil rassistischer/ antiziganistischer Einstellungen von Jugendamt und Polizei sein. Wir brauchen dringend eine engagierte Anwält*in, bitte meldet euch bei Basta! bastaberlin@systemli.org

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