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@padeluun@digitalcourage.social

2026-09-23 19:47 UTC

Die Behauptung „Die Linke hat die Berliner Wohnungen überhsupt erst privatisiert“ lässt einen wesentlichen Teil der Geschichte weg. Als Rot-Rot 2002 regulär antrat, war der kommunale Wohnungsbestand bereits von rund 482.000 auf etwa 357.000 Wohnungen geschrumpft. Unter CDU/SPD war unter anderem die GEHAG (29.000 Wohnungen) privatisiert worden. Unter Rot-Rot folgte dann mit der GSW (65.000 Wohnungen) allerdings noch einmal ein außergewöhnlich großer Verkauf. Interessant ist außerdem der Wendepunkt: Der erste große Rückkauf von 4.680 Wohnungen fand noch ganz am Ende der SPD/Linke-Regierung 2011 statt. Ab 2012 wurde unter SPD/CDU der Bestandsaufbau systematisch fortgesetzt und unter Rot-Rot-Grün deutlich weitergeführt. Die Geschichte ist: Privatisierung unter mehreren Regierungen bis etwa 2009/10, danach Kurswechsel zu Ankauf und Neubau.

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