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@mkreutzfeldt
Genau das! Und das sollte jeder Journalist der die Forderungen von Herrn Linnemann verbreitet auch klarstellen, dass seine Aussage faktisch falsch ist.
Hinzu kommt, dass der Spitzensteuersatz 2026 bei rund 70.000€ liegt (genau 69.879€). Und selbst das wäre unvollständig, da der höchste Einkommenssteuertarif von 45% erst bei rund 278.000€ zu versteuerndem Einkommen (einzeln, ohne Ehegattensplitting) beginnt! Das wird zwar oft „Reichensteuer“ genannt, ist aber im Gesetzt normaler ESt-Tarif.
https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__32a.html
Hinzu kommt, dass der Prozentsatz natürlich ein Grenzsteuersatz ist, der erst für jeden zusätzlichen Euro anfällt. Bei 70.000€ und einem Grenzsteuersatz von 42% ergibt sich ein durchschnittlicher Steuersatz von 26% (bei 278.000€ zu versteuerndes Einkommen 39% durchschnittlicher Steuersatz).
https://einkommensteuerrechner.org/Steuersatz.php/#C_Steuersatz-Tabelle_berechnen
https://mastodon.social/@mkreutzfeldt/116087720226102156
Replies (1)
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@mkreutzfeldt
Aber vermutlich hat Herr Linnemann aus seiner / CDU-Sicht alles richtig gemacht.
Es wird jetzt populistisch über zu hohe Steuern diskutiert. Und wer dagegen ist, verfängt sich erstmal in schwierig zu erklärenden Themen wie Brutto/Netto, Grenzsteuersatz und durchschnittlicher Steuersatz, Spitzen- und Hochststeuersatz. Und bis das eingeordnet ist, wird bereits die nächste Sau durchs Dorf getrieben werden. Die Leser von Springerpresse, NIUS und Co. werden diese Korrekturen und Einordnungen vermutlich ohnehin nicht mitbekommen.
Ich mache ja selber den Fehler und steige in eine Diskussion zu den Forderungen ein. Eigentlich müsste man sie als offensichtlich falsch und inkompetent und damit nicht diskussionswürdig zurückweisen.
Open ##1209788