Elektrine lite

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@njakob@lsbt.me

2026-09-26 08:58 UTC

Aktuell versuche ich mich beschäftigt zu halten, weil ich auf einen doch nicht gerade unwichtigen Befund warte. Hauptsächlich beschäftigen mich alte Ängste wieder, weil das Letzte, was ich gerade brauchen könnte, ein Revival von 2021 ist. Meine Neurologin hat mich wegen meiner Migräne und der medizinischen Vorgeschichte ins MRT geschickt. Der Befund vom Radiologen braucht drei Werktage. Den MRT-Termin hatte ich am Donnerstag, also ist vor Montag kein Befund da. Jetzt könnte man natürlich meinen, dass ich selbst auf den Bildern ja durchaus etwas erkennen können müsste, aber ich habe 2021 auch total verwirrt auf die (gutartige!) Raumforderung gestarrt und wusste nicht, was ich da sehe. Ich habe aber auch einfach nie gelernt, wie man MRTs oder dergleichen auswertet und sehe nur die offensichtlichsten Dinge auf solchen Bildern. Wie ich mich ablenke? Ich überarbeite mein Manuskript, bevor ich jetzt dann tatsächlich auch noch zur Arbeit fahre, weil man ja irgendwie die Zeit rumbekommen muss. Dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit nach ist nichts, weil das, was ich 2021 hatte, nicht nachwachsen kann, aber die Angst bleibt. Da es an der Stelle, die ich gerade überarbeite, irgendwie auch um das Thema Angst geht, tobe ich mich aus. Warum fällt mir jetzt gerade nur wieder ein, dass es theoretisch einen Unterschied zwischen Angst und Furcht gibt. Furcht ist konkreter als unbestimmte Angst. Letztlich fürchte ich mich, der Protagonist hat Angst. Sei es wie es wolle, der Text wartet. #autor_innenleben

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