2026-09-28 05:24 UTC
Konservatismus kann weg.
„Konservativ“ ist, wie auch das Etikett „christlich“, im politischen Raum allzu oft eine unscharfe Zuschreibung, die Machtverhältnisse rechtfertigt, ohne intensive, nach vorne gerichtete, positiv gestaltende Sacharbeit einzufordern.
Außerdem steckt darin es eine diffuse Identifikation für Wählerschichten, und es bedient eine zutiefst menschliche Trägheit. Wer sagt sich denn nicht manchmal: „So, jetzt bleibt bitte einfach alles mal kurz stehen“?
https://www.sueddeutsche.de/kultur/bildung-nationalismus-deutschland-weimarer-klassik-goethe-geschichtsbild-thomas-biebricher-li.3552071
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