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@norbert2026@mastodon.social

2026-09-14 16:20 UTC

@forthy42@mastodon.net2o.de @energisch_@troet.cafe @kanuka@mastodon.social Richtige und falsche Informationen lassen sich im politischen Bereich nicht immer sauber von Deutungen trennen. Fakten kann man überprüfen, aber ihre Bedeutung hängt häufig vom jeweiligen Point of View ab. Die sogenannten Nichtwähler haben ja grundsätzlich Zugang zu denselben öffentlichen Informationen wie alle anderen auch. Trotzdem gehen sie nicht wählen. Dann kommt irgendwann jemand vorbei, spricht sie an, hört zu, schafft Nähe – und plötzlich wählen sie.

Replies (1)

  • @forthy42@mastodon.net2o.de 2026-09-14 16:40

    @norbert2026@mastodon.social @energisch_@troet.cafe @kanuka@mastodon.social Theoretischer Zugang und praktischer Zugang sind zwei Paar Stiefel. Viele Nicht-Wähler (geringe Bildung, teilweise auch Migrationshintergrund) erreichst du nur mit einfacher Sprache, und die einzige Zeitung im Supermarkt in einfacher Sprache ist die Bild-„Zeitung“. Und es sind halt auch diese Leute, die dann die AfD wählen: klar, muslimische Wähler sicher nicht, aber aus Russland, auch aus dem Balkan sind für die AfD empfänglich. Teilweise ist es selbstverschuldet: viele junge Leute sind auf TikTok. Außer der AfD ist niemand auf TikTok, naja, die Linke noch. Von so Leuten an der Haustür, die eine andere Altersgruppe sind, fühlen sich die Jungwähler nicht angesprochen. Und teilweise haben diese Plattformen ohnehin eine stark verzerrte Reichweite: auf X erreicht halt die AfD die Leute, weil Elon die gut findet.

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