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@davidbeck@hachyderm.io

2026-02-11 19:02 UTC

@linuzifer@23.social Ein Kollege hat mir dazu erklärt, dass es beim Rauchen in der USA damals wohl folgendermaßen ablief: Man hat das gesellschaftliche Problem erkannt, kam aber zu dem Schluss, dass man es nicht allen verbieten kann. Der Aufschrei wäre zu groß - und das eben auch bei Wahlberechtigten. Deshalb hat man das Verbot erst bei Kindern und Jugendlichen umgesetzt. Die Hoffnung war aber wohl schon auch, dass es eine gesellschaftliche Debatte auslöst und die Gefahr des Rauchens für alle unterstrichen wird. Und das dadurch schlussendlich auch weniger Erwachsene Rauchen würden. Ich weiß nicht, ob das so stimmt. Aber ich finde schon, dass durch das Verbot in Australien eine ernstere Debatte auch unter Erwachsenen geführt wird. In meinem Umfeld sagen viele Erwachsene, dass ihr Umgang mit Social Media und dem Smartphone nicht gesund ist - und eher an Suchtverhalten erinnert. Und viele geben auch zu, dass sie aktiv versuchen dagegen zu kämpfen. Ich bin schon auch gegen das Verbot, gerade wegen der Ausweispflicht. Aber die Entwicklung der Debatte - auch unter Erwachsenen - empfinde ich als positiv.

Replies (2)

  • @missqarnstein@eldritch.cafe 2026-02-11 20:56

    @linuzifer@23.social @davidbeck@hachyderm.io fände ein allgemeines Verbot und Sperrung der schlimmsten Plattformen* wie Instagram, Facebook und X als einen geringeren Eingriff als eine Ausweispflicht für alle überall. * Anhand von einem Versuch objektiver Kriterien von Suchtpotential und wie stark hier nachweislich Meinungsmanipulation stattfindet.

    Open ##2812129

  • @root42@chaos.social 2026-02-22 07:00

    @davidbeck@hachyderm.io Meine Rede. Ich denke man wird Social Media irgendwann als das Rauchen unserer Zeit ansehen. Aufgefallen ist mir das mal als ich bemerkt habe, dass früher Leute in Werbungen und auf Plakaten geraucht haben. Heute werden sie mit Handy in der Hand abgebildet.

    Open ##2812136