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2026-09-28 10:36 UTC
Chatkontrolle: Massenscans unter neuem Namen?
Morgen, am 29. September, könnte eine entscheidende Einigung über die neue EU-Chatkontrolle fallen. Geleakte Dokumente zeigen, dass die EU-Regierungen dabei ein neues Konzept durchsetzen wollen: sogenannte „Suchpläne“.
Was harmlos klingt, hat es in sich.
Die Idee: Anbieter von Kommunikationsdiensten könnten sich von einer Behörde für mehrere Monate genehmigen lassen, ganze Teile ihres Angebots automatisiert nach Missbrauchsmaterial zu durchsuchen. Beispielsweise private Chats oder E-Mails.
Das Problem: Es müsste kein konkreter Verdacht gegen einzelne Personen bestehen. Ein solcher „Teil eines Dienstes“ kann die private Kommunikation von Millionen völlig unverdächtiger Menschen umfassen. (1/3)
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