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@padeluun@digitalcourage.social

2026-09-10 19:26 UTC

Ausgerechnet am bundesweiten Warntag zeigt sich ein Problem der Warn-App NINA: Unter Android benötigt sie für Push-Warnungen die proprietären Google-Play-Dienste. Wer ein Android-System ohne Google betreibt, kann die App installieren, erhält aber keine aktiven Warnungen. Das BBK verweist auf andere Warnkanäle und empfiehlt den Download aus dem Google Play Store. Das geht an der Kritik vorbei. Technisch sind Benachrichtigungen auch ohne Googles Push-Dienst möglich, etwa über eigene Verbindungen oder freie Systeme wie UnifiedPush. Die Google-Abhängigkeit ist ein NoGo. Für eine staatliche Warninfrastruktur ist sie nochmal problematischer. Eine zentrale Funktion des Bevölkerungsschutzes sollte nicht davon abhängen, dass Menschen die Dienste eines US-Konzerns auf ihrem Gerät aktivieren. Cell Broadcast, Sirenen, Radio und ‪warnung.bund.de/‬ ergänzen den Warnmix. Sie ersetzen aber keine datenschutzfreundliche und von Google unabhängige NINA-App. #Warntag #NINA #Datenschutz #DigitaleSouveränität

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