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@achim@social.saarland

2026-07-01 13:01 UTC

@evawolfangel@chaos.social https://en.wikipedia.org/wiki/Tragedy_of_the_commons ist die Behauptung, dass Menschen die Tendenz hätte, geteilte Resourcen aus Egosimus überzustrapazieren. Daraus folgt die Behauptung, "Commons" (also Gemeingüter) könnten nicht von Menschen selbstverwaltet werden. Angeblich funktioniert das nur, wenn sie in Privatbesitz (einer Person, einer Firma, ...) sind oder der Staat sich kümmert. In deinem Fall geht es um den Raub deiner Arbeit. Die ist nach unseren aktuellen Maßstäben kein "Common".

Replies (1)

  • @achim@social.saarland 2026-07-01 13:06

    @evawolfangel@chaos.social https://en.wikipedia.org/wiki/Elinor_Ostrom hat (u.a. als erste Frau) den "Nobel Memorial Prize in Economic Sciences" Preis für ihre Arbeit zum Thema Commons bekommen. Sie hat theoretisch und praktisch gezeigt, dass die "Tragedy of commons" zumindest nicht pauschal gilt. Zum Thema Überfischung: Die in https://press.princeton.edu/books/paperback/9781642831559/the-uncommon-knowledge-of-elinor-ostrom beschriebenen Hummerfischer sind das klassische Gegenbeispiel. (@eriknordman@mstdn.social war auch hier unterwegs)

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