2026-09-29 07:18 UTC
Vielleicht kann jemand hier meinen Denkfehler aufzeigen.
Mal angenommen, eine Politik führte dazu, dass signifikant mehr Wohnungen entstünden. So viel, dass die Nachfrage bedient werden könnte. Welche Auswirkungen hätte das auf den Wohnungsbestand? In meiner Vorstellung führt dies dazu, dass Immobilien abgewertet würden. Im Falle von börsennotierten Immobilienkonzernen dürfte sich das in sinkenden Kursen mit geringeren Aussichten auf erzielbare Gewinne bemerkbar machen. Aber auch für die Oma mit ihren 300 Wohneinheiten dürfte das eine reduzierte Rendite bedeuten.
Allgemein gesagt besteht kein Interesse an der Lösung der Wohnungsknappheit bei all denen, denen Immobilienbesitz Gewinn bedeutet. Das dürften Selbständige sein, die Immobilien als Kapitalanlage zur Altersvorsorge erworben haben, besagte Immobilienkonzerne und natürlich auch Politiker, die umlagefinanzierte Systeme mit Beteiligungen an Immobilien auf dem Kapitalmarkt stützen wollen. Eine Lösung des Wohnungsproblems dürfte unmittelbare Auswirkungen auf Renten- und Gesundheitssystem haben.
Wo liege ich falsch?
Replies (0)
No replies.