@NichtVielZuSagen@climatejustice.social
2026-09-12 11:28 UTC
Von Platz 2 auf Platz 24
im Ranking der heißesten Jahre.
2001 war das damals zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.
1997 hatte die dritte UN- #Klimakonferenz in #Kyoto in einem #Klimaschutzprotokoll festgehalten, daß die unterschreibenden Länder bis 2012 eine #Emissionsreduktion um 5,2 Prozent im Vergleich zu 1990 erzielen wollten.
5,2% ist der Durchschnitt aller gemeldeten Minderungsziele. https://www.bpb.de/system/files/pdf/4JEHUR.pdf
Nach 2001:
Viel Emsigkeit von #WissenschaftlerInnen und fortschreitende Vernachlässigung oder Aushöhlung von #Klimaschutzmaßnahmen durch #Regierungen.
Die EU wollte 8 Prozent erreichen, Deutschland verpflichtete sich zu 21,0 Prozent, was durch die Umstände der deutschen #Wiedervereinigung nicht allzu schwer zu erfüllen war. Bis 2012 erreicht wurden 21,3% Emissionsminderung.
Nicht in das Protokoll eingebaut waren Sanktionen für Vertragsstaaten, die ihre Verpflichtung nicht einhalten würden.
Gut, daß #JonasWaack, #Klima-Redakteur der #taz, an diese alten, vielleicht schon vergessenen Zeiten erinnert!
https://taz.de/Kioto-Protokoll/!6208912/
https://unfccc.int/cop3/index.html
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/internationale-klimapolitik/kyoto-protokoll
Klimaschutz ist immer noch und bleibt eine gesamtstaatliche Aufgabe und keine für Organisationen und Parteien, in deren Statuten Klimaschutz festgeschrieben ist, wenn sie mal mitregieren dürfen.
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